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der Bürgerinitiative
Gewerbepark A31 – nein!

Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten einen Überblick über die Fakten zum geplanten Westmünsterland Gewerbepark A31 ermöglichen, Ihnen unsere Positionen näherbringen und Ihnen Möglichkeiten bieten, selber aktiv zu werden.

Für Natur und Landschaft im Münsterland!

Ende 2008 haben wir uns als Bürgerinitiative zusammengeschlossen, um gemeinsam die Realisierung des Westmünsterland Gewerbeparks A31 an dieser unmöglichen Stelle zu verhindern. Nachdem die Politik die unsäglichen Planungen nicht stoppen konnte, mussten wir als Bürger aktiv werden.

Weil ein Bürgerbegehren gegen den Bebauungsplan als Ganzes zu damaliger Zeit in NRW nicht möglich war, haben wir verschiedene demokratische Mittel angewandt und zumindest die Öffentlichkeit und einige Politiker wach gerüttelt.

Als der Bebauungsplan dann beschlossen war, reichten wir fristgerecht gemeinsam mit der LNU (Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW) eine Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan beim Oberverwaltungsgericht in Münster ein. In der Verhandlung am 21.04.2015 wurde der Bebauungsplan für unwirksam erklärt.

Nun will der Zweckverband den Bebauungsplan “heilen” und einen “geänderten und ergänzten Bebauungsplan Westmünsterland Gewerbepark A31″ auf den Weg bringen. Das werden wir genau prüfen.

Wenn Sie uns weiterhin finanziell unterstützen möchten, so können Sie dies auch gegen eine Spendenquittung tun.
Besonders möchten wir auf unseren Spendenaufruf hinweisen.

 

Aktuelle Termine/Neuigkeiten:

  • 21.12.2015
    Neuaufstellung des Bebauungsplans kommt 2015 nicht mehr
    Einwände regen zu neuer Nachdenklichkeit an

    Die Einschätzung der alten Bürgermeister, dass der vom Oberverwaltungsgericht Münster im April 2015 für ungültig erklärte Bebauungsplan nur kleine Mängel aufweise, die sich leicht bis Weihnachten werden beheben lassen, hat sich nicht bewahrheitet: die von der BI und von anderen Stellen (Anlieger und Fachbehörden wie das Forstamt) aufgezeigten Mängel sind so schwerwiegend, dass eine rasche Verabschiedung des neuen Bebauungsplans nicht möglich ist.

    Somit bekommen die neuen Bürgermeister Zeit und Raum, sich mit dieser Planung gründlich auseinanderzusetzen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Das begrüßen wir sehr.

    Schließlich spricht nach wie vor fast alles gegen einen Gewerbepark an dieser abgelegenen Stelle mitten in der Landschaft: einerseits die erheblichen Beeinträchtigungen für Natur und Erholung, andererseits stehen Aufwand und Kosten in keinem Verhältnis zu dem erwartbaren Nutzen, vor allem wenn man die langfristigen Folgekosten zur Aufrechterhaltung dieser fernab liegenden Infrastruktur einbezieht – und genau das muss man für eine nachhaltige Planung tun, das steht mittlerweile sogar im Regionalplan.

    Dieser Gewerbepark entspricht eben überhaupt nicht den fachlichen Regeln der planerischen Kunst: wesentliche Grundsätze der Landesplanung werden inhaltlich nicht beachtet, auch wenn es so scheinen mag, dass diese formal überwunden wurden. Warnungen von Fachleuten, dass eine Planung an dieser Stelle nicht sachgerecht ist und weder einfach noch kostengünstig zu realisieren wäre, wurden ignoriert und mit politischem Druck zur Seite geschoben. Diese Ignoranz rächte sich im gesamten bisherigen Planungsverlauf mit allen dabei auftauchenden Schwierigkeiten. Und diese Schwierigkeiten sind immer zugleich zusätzliche Kostenfaktoren, die von der gebotenen Wirtschaftlichkeit des ganzen Projekts weiter wegführen.

    Wir sehen mit den drei neuen Bürgermeistern die Chance auf eine neue Nachdenklichkeit und wünschen uns, dass diese schließlich in der Aufgabe dieses fehlgelaufenen Projektes mündet. Sachargumente hierfür liefern wir jederzeit und gerne. Auch wir selber erleben, dass man bei genauerem Hinsehen immer wieder neue Pferdefüße bei dieser Planung entdeckt, die eben von Anfang an unter keinem guten Stern steht.

    Wir beenden das Jahr 2015 mit dem guten Gefühl, dass sich unser Einsatz lohnt und dass wir die Chance haben, unsere Region vor einer fatalen Fehlplanung zu bewahren.

    Ihnen allen danken wir für den Rückhalt und jede Unterstützung. Genau diese werden wir auch weiterhin für die Auseinandersetzung brauchen!

    Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2016!

  • 30.11.2015

    Die Auseinandersetzung geht weiter
    Einwände gegen den Bebauungsplan

     Bekanntlich hatten die alten, nicht wiedergewählten Bürgermeister noch rasch eine Neuaufstellung des Bebauungsplans für den Industriepark an dieser ungeeigneten Stelle mitten in der Landschaft auf den Weg gebracht. Die Offenlage des Bebauungsplans war von Mitte Oktober bis Mitte November – bis zum 16.11.2015 konnten Stellungnahmen dazu abgegeben werden.

    Dies haben Aktive der BI, unterstützt von Anliegern und von Naturschutzverbänden, auch fristgerecht getan. Dabei sind uns wieder eine Reihe von Kritikpunkten und Unstimmigkeiten aufgefallen (jedes Mal wenn man genauer hinschaut, entdeckt man neue Ungereimtheiten und Probleme).

    Beispielhaft hierfür steht, dass der Zweckverband sich den Ausgleich des vorhandenen Waldes (mittleren, teils höheren Alters) schön gerechnet hat: u. a. durch die falsche Behauptung, dass dort größere Flächen an Jungwuchs vorhanden seien und durch eine zu hohe Inwertsetzung seiner geplanten Neuaufforstungen. Infolgedessen hat er über 400.000 Ökopunkte beim Waldausgleich mehr zu bringen, das ergibt mehr als das Doppelte seiner bisherigen Rechnung!

    Es bestätigt sich immer mehr, dass die Planung an dieser abgelegenen Stelle aufwendig und teuer wird, keineswegs einfach und kostengünstig – „nahezu kostenneutral“ hatte man uns anfangs glauben machen wollen. Eine aktuelle Kostenberechnung des Zweckverbandes steht noch aus, doch es ist schon jetzt erkennbar, dass sich das Defizit immer mehr erhöht!

    Die nächste Zweckverbandssitzung ist für den 14.12.2015 geplant.

  • 27.10.2015
    Offenlage des geänderten und ergänzten Bebauungsplanes vom 14.10.2015 bis 16.11.2015

Die Unterlagen zum geänderten und ergänzten Bebauungsplan IKG1 “Westmünsterland Gewerbepark A31″ sind in der Zeit vom 14.10.2015 bis zum 16.11.2015 in den Kommunen Borken, Heiden und Reken einzusehen. Wer also noch eine Stellungnahme abgeben möchte, sollte diese bis zum  16.11.2015 eingereicht haben.

Die Bekanntmachung und einige Planunterlagen stehen auch unter www.westmuensterland-gewerbepark.de (dort unter „Downloads“) als PDF-Dateien zur Einsichtnahme zur Verfügung.

 

Weitere Einträge finden Sie unter Chronik / Rückblick.